Kulinarische Momentaufnahmen
Blitzkaiserschmarrn mit Preiselbeeren
Samstag, 13. November 2010 - von Ariane

Blitzkaiserschmarrn mit Preiselbeeren – NutriCulinary

So ein Sauwetter! Ein Stimmungsaufheller muss her, ich brauche etwas um mir solch nasskalte Herbsttage wie diese zu versüßen. Der Blitzkaiserschmarrn mit Preiselbeeren vom Herrn Paulsen (Stevan Paul) ist ein wahres Wundermittel gegen schlechte Laune und graue, kalte Novembertage. Katharina Seiser war es, die diese leckere Süßspeise für das Mai-Menü aus NutriCulinary gewählt hat. Dafür musste sie ein bisschen schummeln und aus einem größeren Zeitraum wählen, weil Herr Paulsen seine schönen Geschichten leider eher selten mit Rezepten kombiniert. Das Rezept ist letztes Jahr zum 1-jährigem Jubiläum der Effilee erschienen, die passende Geschichte dazu erzählt Herr Paulsen hier.

Das Rezept für den Kaiserschmarrn verlangt 4 Eier, 200 ml Milch, 1 EL Öl, Bourbon Vanillezucker, 80g getrocknete Cranberries, Salz, 200g Mehl, 1/2 Päckchen Backpulver, 4 EL Öl und 50g Butter.

Danach gehts blitzschnell: Die Eier werden mit dem Öl, der Milch, dem Vanillezucker und den Cranberries verquirlt. Das Mehl und Backpulver wird vermischt und mit der Küchenmaschine unter die Masse gerührt.

Das Öl wird mit 20g Butter in einer großen Pfanne erhitzt (ich habe eine kleine gusseiserne Pfanne von meiner Oma genommen und 2 kleine Portionen gebacken), sobald die Butter zerlaufen ist wird der Teig in die Pfanne gegeben und bei mittlerer Stufe für 5 Minuten erhitzt bis er gestockt ist.

Nun wird der Teig einmal in der Mitte in zwei Stücke geteilt, diese werden wiederum mit einem Pfannenwender in kleine Stücke zerupft und weitergebraten bis sie goldbraun sind. Am Ende wird der Kaiserschmarrn mit den restlichen 30g Butter und dem Puderzucker 2-3 Minuten weiter gebraten. Das Ganze wird dann auf einem Teller mit Preiselbeeren angerichtet, bei mir kam noch mal eine Ladung Puderzucker oben drauf. Fertig. So schnell ist meine schlechte Laune noch nie verflogen!

Fotos: Robin Ahle

Kommentare

  1. Ralf - 13. November 2010 um 14:38

    gibt’s den heute ?

  2. Ariane - 13. November 2010 um 14:46

    Ne, heute gibts Spinatnudeln mit Roquefort-Sauce…

  3. Claudia - 14. November 2010 um 08:02

    Der sieht verdammt lecker aus. Das wäre jetzt etwas für das sonntägliche Frühstück. Hat Herr Paulsen wirklich nach Vanillinzucker verlangt? Tststs … ;)

  4. Ariane - 14. November 2010 um 09:43

    “1 Packung Bourbon Vanillezucker” laut Rezept, dass war also mein Fehler :) Der hat auch verdammt gut geschmeckt, aber zum Frühstück gibts bei mir jetzt gleich einen frisch gebackenen Hefezopf… mmmmh ;)

  5. Ariane - 14. November 2010 um 09:45

    Der Fehler ist beseitigt :)

  6. ilse - 14. November 2010 um 21:10

    potzblitz – des is a kaiserschmarrn!

  7. Hesting - 15. November 2010 um 18:42

    Wenn Du das zweite Vorkommen des Wortes Vanillinzucker jetzt auch noch entdeckst … ;)

    Habe den Schmarrn gerade sehr genossen. *bauchstreichel*
    Danke und weiter so! (Jetzt wieder öfter?)

  8. Ariane - 15. November 2010 um 19:02

    Herjee! Der Vanillinzucker ist aber auch hartnäckig! Ja, ich habs mir fest vorgenommen, hoffe es kommt mir nichts in die Quere :)

Milch und EierButterPuderzucker

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