Kulinarische Momentaufnahmen
Lussekatter
Donnerstag, 29. April 2010 - von Ariane

Die Lussekatter der Frau Esskultur – Esskultur.at

In ihrer Rezension zum Wildpflanzenkochbuch von Katharina Seiser brachte mich die Kaltmamsell auf die Idee, endlich das Lussekatter Rezept der Frau Esskultur zu posten.

Gesagt, getan! Diese grandiose Auswahl traf ihr Foodblog-Partner Stevan Paul aus dem Dezember Archiv von esskultur.at.

Lussekatt ist ein schwedisches Weihnachtsgebäck (wobei ich sie eigentlich zu jeder Jahreszeit essen könnte) und wird traditionell zum Luciafest gebacken. Auf Deutsch übersetzt nennen sie sich Luciakatzen, oder auch Lichtkatzen.

Ganze drei bis fünf Packungen Safran kommen laut Rezept in den Hefeteig. Kein Wunder – Safran ist schließlich das liebste Gewürz von Katharina.

Ich habe etwas weniger Safran in den Teig gemischt, deswegen färbte er sich leider nicht ganz so gelb.

Die Lussekatter gibt es in vielen verschiedenen Formen. Bei meinem Versuch habe ich traditionell geformt.Julgalten wird diese Form in Schweden genannt, dazu wird das Teigröllchen an beiden Enden in eine entgegengesetzte Richtung eingedreht, sodass eine S-Form entsteht. Als Augen wird in die Kringel-Enden jeweils eine Rosine gedrückt.

Etwas mehr gelbe Färbung erzielte ich dann auch bei meinen Lussekattern, das Eigelb half nach.

ch backe sehr gerne (ja… ich glaube ich backe lieber als zu kochen) und deswegen hatte ich auch sehr viel Spaß mit den Lussekattern. An der Form meiner Lussekatter könnte noch gefeilt werden, aber geschmacklich haben sie mich mehr als überzeugt!

Das Safarangebäck wird noch warm gegessen, mir reicht dazu ein Stück kalte Butter. Die Frau Esskultur serviert dazu auch gerne selbst gebeizten Biolachs, aber davon erzähle ich beim nächsten Mal…

Hier gehts zum Rezept: safran, sonne, lucia, lussekatter. Zum Vergleich die Lussekatter von Katharina in Bildern, es lohnt sich!

Fotos: Ariane Bille

Kommentare

  1. Juli - 29. April 2010 um 10:14

    Hmmm, die sehen aber lecker aus! Ich backe auch lieber als zu kochen – schön, dass Du es auch in Dein Projekt aufnimmst! Viel Spaß übrigens – ich lese interessiert mit und freue mich an der schönen Idee!

  2. Mirea - 29. April 2010 um 10:38

    Hunger!!!!

  3. Ariane - 29. April 2010 um 18:13

    Juli: Danke, Spaß ist eine ordentliche Portion dabei! Freue mich, dass Du mitfieberst ;-)
    Mirea: Ich auch! Schade, dass keine mehr da sind…

  4. Friederike - 30. April 2010 um 10:19

    Die sehen zum Anbeißen aus… Ich habe das Rezept von esskultur zu Ostern nachgebacken, als geflochtenen Zopf mit Hagelzucker bestreut, sah und schmeckte auch ohne Safran köstlich, ein wirklich extraordinäres Germteig-Rezept (Hefe).

  5. katha - 14. Juni 2010 um 23:17

    endlich komme ich dazu: so schön wurden meine lussekatter wohl noch nie in szene gesetzt. danke dafür! (und danke an stevan fürs auswählen!)

  6. Philipp thurner - 10. Oktober 2017 um 14:59

    Ich hab Lussekkat bereits in Stockholm probiert, kann es jedem nur empfehlen

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Im Oktober 2013 ist mein Buch »Foodblogs und ihre besten Rezepte« im Hädecke Verlag erschienen.



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