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	<title>KULINARISCHE MOMENTAUFNAHMEN - Die bunte Welt der Foodblogs</title>
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	<description>Kulinarische Erzählungen und Rezepte von deutschsprachigen Foodblog-Autoren. Nachgekocht, fotografiert und genussvoll verzehrt von der Design-Studentin Ariane Bille. Konzipiert und kreiert als Buch und Blog.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 11:17:57 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Indisches Huhn im Schmortopf &#8211; LEON</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 11:17:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ariane</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Februar beginnt mit sibirischer Kälte, Berlin bibbert im Schnee – die Vorfreude auf unsere Indienreise steigt mit jedem fallenden Grad. Diese kaum auszuhaltende Vorfreude sollte Gestern mit einem indischen Gericht zelebriert werden ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Februar beginnt mit sibirischer Kälte, Berlin bibbert im Schnee – die Vorfreude auf unsere Indienreise steigt mit jedem fallenden Grad. Diese kaum auszuhaltende<br />
Vorfreude sollte Gestern mit einem indischen Gericht zelebriert werden. Leider besitze ich immer noch kein Indisches Kochbuch (an dieser Stelle: Her mit den Kochbuchempfehlungen!), aber in LEON  wurde ich fündig. Das Buch habe ich letztes Jahr auf der <a href="http://www.leipziger-buchmesse.de/" target="_blank">Leipziger Buchmesse</a> entdeckt, ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich es aus rein visuellen Gründen gekauft habe. Es zierte nun fast 1 Jahr mein Regal und erwies sich Gestern nicht nur als äußert schön anzusehen. Nein – viel wichtiger, das erste nachgekochte Rezept hat nicht nur geschmeckt und unsere Bäuche gewärmt, sondern auch das Versprechen des Buchtitels eingehalten: <em>&#8220;Natürlich</em> Fast Food. Ehrlich. Einfach. Gut.&#8221;<br />
<em>Indisches Huhn im Schmortopf</em>, habe ich im 2. Kapitel <em>Slow Fast Food</em> gefunden. In diesem Teil des Buchs dreht sich alles um Gerichte, die im Voraus zubereitet und dann bei Bedarf schnell hervorgezaubert werden können. Die Zubereitung gelingt im Handumdrehen, während das Huhn im Ofen schmort kann man mit einem guten Glas Wein im Rest des Buches schmökern.</p>
<p><a href="http://www.leonrestaurants.co.uk/" target="_blank">LEON</a> entstand 2004 aus einer nachhaltigen Fast Food Idee: Henry Dimbleby, John Vincent und Allegra McEvedy eröffneten zu diesem Zeitpunkt ihr erstes Restaurant in London. Mittlerweile sind daraus <a href="http://www.leonrestaurants.co.uk/restaurants/" target="_blank">neun preisgekrönte Filialen</a> geworden, in denen mit &#8220;ehrlichen, gesunden Zutaten aus natürlichem, kontrollierten Anbau&#8221; dem &#8220;altbekannten Fast Food ein neues Gesicht gegeben wird&#8221;. Dieses schlüssige Konzept wird auch auf das LEON-Kochbuch übertragen: Der erste Teil widmet sich &#8220;schnellen Rezepten für jede Gelegenheit&#8221;, für deren Zubereitung man unter 20 Minuten benötigen soll. Der zweite Teil wiederum feiert, wie oben beschrieben, das <em>langsame </em>Fast Food.</p>
<p>Die Buchgestaltung, und das war mein Kaufgrund, ragt erfrischend anders aus dem Kochbucheinheitsbrei hervor. Liebevoll gestaltete Collagen aus witzig fotografierten Speisen in Kombination mit Schnappschüssen vergangener Zeit, bespickt mit kleinen Piktogrammen und Illustrationen, lassen das Buch menscheln. Man hat fast das Gefühl in einem fremden Familienalbum zu Blättern, Teil dieser imaginären Familie wird man dann beim Kochen der Rezepte.<br />
Die Food-Fotografie ist auf den ersten Blick etwas gewöhnungsbedürftig, nicht alle Fotos machen auf Anhieb Appetit, aber sie wirken authentisch und passen sich dem Erscheinungsbild des Buches an.</p>
<p>Und nun wird geschmort:</p>
<p><strong>Zutaten</strong> für 4 Personen<br />
(im Rezept steht 4–6 Personen. Um zu sechst davon satt zu werden, braucht man aber mehrere Gänge)</p>
<p>3 Knoblauchzehen, zerdrückt<br />
4 EL Joghurt<br />
2 TL Kurkuma<br />
2 TL Zimtpulver<br />
2 TL Korianderpulver<br />
1 TL Chilipulver<br />
750 g Kartoffeln (200 g davon waren bei mir Süßkartoffeln)<br />
1 TL Pflanzenöl (habe ich weggelassen, weil das Huhn genug fett beim Schmoren verliert)<br />
1 ungespritzte Bio-Zitrone<br />
1 Bio-Huhn  (1,5–2 kg)<br />
1 Handvoll frische Korianderblätter<br />
Meersalz und frischgemahlener schwarzer Pfeffer<br />
(Ich habe der Marinade des Hühnchens noch frisch gepressent Ingwer hinzugefügt).</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Zubereitung</strong><br />
1. Den Backofen auf 190°C vorheizen.</p>
<p>2. Knoblauch in eine Schüssel geben und mit Joghurt und Gewürzen vermischen.</p>
<p>3. Kartoffeln unter laufendem Wasser mit einer Bürste abschrubben, mit der Schale in dünne Scheiben schneiden und mit dem Öl in einen großen Topf oder Bräter geben. Zitrone waschen, halbieren und die eine Hälfte in sehr dünne Scheiben schneiden, zu den Kartoffeln geben und mit Salz und Pfeffer würzen.</p>
<p>4. Das Huhn mit der Joghurtmischung einreiben und mit der anderen halben Zitrone in der Bauchhöhle auf die Kartoffeln legen.</p>
<p>5. Topf oder Bräter für eine Stunde mit Deckel auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben, dann den Deckel abnehmen und weitere 30 Minuten bis 1 Stunde schmoren, damit das Huhn Farbe annimmt und gar wird. (Mein Huhn war nach 1 1/2 Stunden schon sehr braun, die restliche halbe Stunde habe ich es wieder mit dem Deckel abgedeckt).</p>
<p>6. Das Huhn aus dem Topf oder Bräter nehmen, auf eine Brett legen und zerlegen. Zusammen mit den Kartoffeln auf einem Teller legen und mit Korianderblättern bestreuen. (Wie man auf meinem Foto sehnen kann, liegen meine Korianderblätter noch im Kühlschrank).</p>
<p>Das Ergebnis ist köstlich, die Kartoffeln nehmen einen frischen zitronigen Geschmack an und am Boden des Bräters sammelt sich eine leckere Sauce aus Zitronensaft, Hähnchenfett und den anderen Gewürzen. Gleich wird die andere Hälfte des Huhns verputzt!</p>
<p><a href="http://www.dumont-buchverlag.de/buch/LEON/8134" target="_blank"><strong>LEON</strong></a><br />
Henry Dimbleby, John Vincent (Hg.)<br />
308 Seiten, durchgehend illustriert<br />
H 25,7 x B 19,6 Hardcover<br />
EUR 29,99 [D] / 40,90 sFr.<br />
ISBN 978-3-8321-9368-3</p>
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		<title>Neapolitanischer Kartoffelkuchen &#8211; La cucina verde</title>
		<link>http://www.kulinarische-momentaufnahmen.de/neapolitanischer-kartoffelkuchen-mit-meeresfruchtesalat-la-cucina-verde/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 22:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ariane</dc:creator>
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		<description><![CDATA[La cucina Verde - Die schönsten italienischen Gemüserezepte von Carlo Bernasconi und Larissa Bertonasco erschien 2010 im Verlagshaus Jacoby &#038; Stuart. Das liebevoll gestaltete Buch erwies sich zum Erscheinungstermin ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>La cucina verde &#8211; Die schönsten italienischen Gemüserezepte</em> von <a href="http://www.cucinalibri.ch/www.cucinalibri.ch/Cucina_e_Libri.html" target="_blank">Carlo Bernasconi</a> und <a href="http://www.bertonasco.de/about/me" target="_blank">Larissa Bertonasco</a> erschien 2010 im <a href="http://www.jacobystuart.de/" target="_blank">Verlagshaus Jacoby &amp; Stuart</a>. Das liebevoll gestaltete Buch erwies sich zum Erscheinungstermin gleich als perfektes Geburtstagsgeschenk für meine Mutter, ich selbst habe es erst ein Jahr später vom Verlag selbst geschenkt bekommen.</p>
<p>Heute stelle ich eines der deliziösen italienisch- vegetarischen Rezepte von Carlo Bernasconi (dem ich neulich sogar einmal die Hand schütteln durfte) vor: <strong>Neapolitanischer Kartoffelkuchen</strong>. Warum der Kartoffelkuchen? Wir sind gerade dabei unseren Kühlschrank leerzukochen weil es bald auf eine 5-Wöchige Indienreise geht, die Kartoffeln waren also geradezu prädestiniert für das Rezept und auch das einzige was unser Kühlschrank letztes Wochenende zu bieten hatte. Und genau hier geht das gut durchdachte Konzept des Buchs auf: Die Kapitel widmen sich 18 verschiedene Gemüsesorten (Artischocke, Bohnen, Brokkoli &amp; Blumenkohl, Spinat, Zucchini, Fenchel, Erbsen, Spargel, Mais, Pilze, Kürbis, Karotte, Paprika, Tomate, Zwiebel, Radicchio, Aubergine und zuguterletzt Kartoffeln), die Liste der zusätzlichen Zutaten ist übersichtlich und man spart sich in den meisten Fällen den Gang zum Supermarkt. <em>Less ist more</em> das gilt für viele italienische Rezepte und wie das geht, lernt man in diesem Buch. Die wunderschönen Illustrationen von Larissa Bertonasco unterstreichen dieses Kredo und machen das Buch rundum stimmig.</p>
<p>Bevor wir loskochen müssen wir noch in Stimmung kommen: Enrico Caruso, der <a href="http://www.kulinarische-momentaufnahmen.de/polenta-und-singvogel-%E2%80%93-anonyme-koche/">Lieblingssingvogel meiner Oma</a>, bringt heute echten neapolitanischen Flair in meinen Blog:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=holzQ2mG0So&amp;feature=related"></a><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/holzQ2mG0So&amp;feature" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/holzQ2mG0So&amp;feature"></embed></object></p>
<p><em>Fantastico!</em></p>
<p><strong>Zutaten für 4 Personen<br />
</strong>1,5 kg mehligkochende Kartoffeln<br />
1 Knoblauchzehe<br />
200 g Butter<br />
200 g geriebener Parmesan<br />
4–6 Eier<br />
4 EL frischer Majoran<br />
2 EL Paniermehl<br />
Butter für das Blech<br />
Salz, schwarzer Pfeffer</p>
<p>1. Kartoffeln mit der Schale in sprudelndem Salzwasser gabelzart kochen; dann abgießen und ein wenig auskühlen lassen. Die Kartoffeln schälen und durch eine Kartoffelpresse in eine Schüssel geben.</p>
<p>2. Knoblauchzehe schälen, durch eine Presse drücken und zu den Kartoffeln geben. Die zerlassene Butter, Parmesan, Eier und Majoran dazugeben und die Masse gut<br />
vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen.</p>
<p>3. Ein tiefes Backblech mit Butter ausstreichen und mit 1 EL Paniermehl gut auskleiden. Die Masse gleichmäßig auf dem Blech verteilen, mit dem restlichen Paniermehl bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 190 °C etwa 45 Minuten backen und sofort servieren.</p>
<p>Zu diesem herzhaften Kartoffelkuchen, der auch kalt hervorragend schmeckt, passt ein gemischter Salat (ohne Zwiebeln) mit einer sauer angemachten Vinaigrette.</p>
<p>Bei uns gab´s anstelle des grünen Salats einen mit Meeresfrüchten, Fenchel und einer Vinaigrette aus Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch, Salz und Pfeffer.</p>
<p><em>Buon Appetito!</em></p>
<p>Carlo Bernasconi | Larissa Bertonasco<strong><br />
<a href="http://jacobystuart.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=280&amp;Itemid=73" target="_blank">La cucina verde</a></strong><br />
<em>Die schönsten italienischen Gemüserezepte </em><br />
192 S., geb.,17 x 23,5 cm,  durchgehend farbig<br />
ISBN 978-3-941087-79-8<br />
€ [D] 19,95 | € [A] 20,60 | SFr 28,50</p>
<p><em><br />
</em></p>
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		<title>Geburtstagsente mit Holunder- Portweinsauce à la Ti saluto Ticino</title>
		<link>http://www.kulinarische-momentaufnahmen.de/geburtstagsente-mit-holunder-portweinsauce-a-la-ti-saluto-ticino/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 22:14:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ariane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gekocht]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jahr ist noch jung, ich bin dafür ein Jahr älter geworden. Genau der richtige Anlass um mein nachträgliches Geburtstagsessen zu posten. Meine Mama hat´s gekocht, es hat großartig geschmeckt, das Rezept dazu möchte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr ist noch jung, ich dafür bin ein Jahr älter geworden. Genau der richtige Anlass um mein nachträgliches Geburtstagsessen zu posten: Entenbrust an Portwein- Holundersauce. Meine Mama hat´s gekocht, es hat großartig geschmeckt, das Rezept dazu möchte ich Euch nicht länger vorenthalten.<strong> </strong>Bei der Sauce hat sich meine Ma von <a href="http://tisalutoticino.blogspot.com/">Ti saluto Ticino</a> inspirieren lassen, sie hatte übrigens kürzlich zweiten <a href="http://tisalutoticino.blogspot.com/2012/01/die-granatigsusse-klebefalle-von-madame.html" target="_blank">Bloggeburtstag</a>, so ein Zufall. Gratulation! Seitdem sie mir das Rezept für meine <a href="http://www.kulinarische-momentaufnahmen.de/topfenknodel-mit-hollerroster-kuchentanz-via-esskultur-at/">Holunderverwertung</a> (siehe Kommentare) geschickt hat, wartet der selbstgemachte Holundersaft darauf sich mit der Ente zu vereinen &#8230;</p>
<p><strong>Zutaten</strong> (für 4 Personen)<br />
800 g Entenbrust (2 Stück)<br />
Salz und Pfeffer<br />
2 TL Pflanzenfett<br />
50 g Butter<br />
ein paar Zweige frischer Thymian</p>
<p><strong>Für die Holunder- Portweinsauce</strong><br />
250 ml Holundersaft<br />
250 ml Portwein</p>
<p><strong>Als Beilage</strong><br />
Kartoffelknödel und Rotkohl</p>
<p>1. Backofen auf 110 Grad vorheizen.</p>
<p>2. Die Haut der Entenbrüste sanft einschneiden, pfeffern und salzen. In einer Pfanne das Pflanzenfett zerlassen und die Hautseite der Entenbrüste 3–4 Minuten goldbraun anbraten. Butter und Thymian dazu geben und die Fleischseite der Entenbrüste ein paar Sekunden anbraten. Das ausgelassene Fett in der Pfanne aufheben.</p>
<p>3. Entenbrüste auf einem Rost 30–45 Minuten fertig garen und dabei oft wenden. In der Zwischenzeit das Fett in der Pfanne mit Holundersaft aufgießen und  einkochen lassen. Portwein hinzugießen und mit ca. 6 angemörserten (was für ein Wort!) Wachholderbeeren einreduzieren. Durch ein Sieb streichen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit ein paar Stückchen eiskalter Butter aufmixen.</p>
<p>4. Die Entenbrüste jeweils in 1 cm breite Streifen schneiden und mit Knödeln, Rotkohl und der Sauce auf einem großen Teller servieren.</p>
<p>Bei uns gab´s neben (sehr köstlichen) Selleriesalat auch noch Rotkohlsalat, auf das Rezept müsst ihr euch noch bis zum nächsten Eintrag gedulden.</p>
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		<title>Prosit Neujahr!</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 12:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ariane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gekocht]]></category>
		<category><![CDATA[Frohes Neues]]></category>
		<category><![CDATA[Prosit Neujahr]]></category>
		<category><![CDATA[Sekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihr Lieben, ich wünsche Euch ein frohes neues Jahr, schöne Momente, Gesundheit, Glück, die Erfüllung Eurer guten Vorsätze und jede Menge kulinarische Abenteuer!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr Lieben, ich wünsche Euch ein frohes neues Jahr, schöne Momente, Gesundheit, Glück, die Erfüllung Eurer guten Vorsätze und jede Menge kulinarische Abenteuer!</p>
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		<title>Claus Schlemmer</title>
		<link>http://www.kulinarische-momentaufnahmen.de/claus-schlemmer/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 10:18:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ariane</dc:creator>
				<category><![CDATA[12 Foodblogger]]></category>
		<category><![CDATA[12 Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Claus]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kaltmamsell]]></category>
		<category><![CDATA[Nur das gute Zeugs]]></category>
		<category><![CDATA[Vorspeisenplatte]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Beste kommt zum Schluss und sogar noch rechtzeitig vorm Jahreswechsel: Das Interview mit Claus von »Nur das gute Zeugs« , welches ich im Sommer 2010 mit ihm geführt habe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Beste kommt zum Schluss und sogar noch rechtzeitig vorm Jahreswechsel: Das Interview mit Claus von <a href="http://www.dlz-coc.de/wordpress/" target="_blank">Nur das gute Zeugs</a>, welches ich im Sommer 2010 mit ihm geführt habe. Nun sind <a href="http://www.kulinarische-momentaufnahmen.de/interviews/">sie</a> alle vollständig. Viel Spaß beim Lesen!</p>
<p><em><strong>Ariane: </strong>Claus, Du bist erst seit September 2009 unter die Foodblogger getreten. Kannst Du kurz schildern, wie und warum es mit »Nur das gute Zeugs« losging? Was macht Deinen Blog aus?</em></p>
<p><strong>Claus:</strong> Obwohl ich schon länger im Internet immer mal wieder nach Rezepten suche, bin ich erst letztes Jahr bewusst auf die Foodblogs gestoßen. So richtig kapiert hab ich die Möglichkeiten, die sich bieten, erstmal nicht. Auf jeden Fall fand ich´s faszinierend, was da so alles geschrieben wurde.</p>
<p>Es gab eigentlich zwei Gründe, selbst damit anzufangen. Ich suchte schon länger nach einer Möglichkeit, meine Kocherfahrungen, Missgeschicke und Rezepte für mich selbst festzuhalten. Und dann wollte ich meinem näheren Umfeld nicht länger mit meinem ständigen Gesülze übers Essen und Trinken auf den Geist gehen. Da hat sich das Bloggen förmlich aufgedrängt.</p>
<p>Ich hab dann ein paar Posts bei nem Google-Konto losgelassen, dann hat mir mein PC-Schrauber aber WordPress und die eigene Domain empfohlen, das hab ich dann auch gemacht. So richtig blick ich da aber immer noch nicht durch.</p>
<p><em><strong>Ariane: </strong>Welche Bedeutung hat das »dlz-coc« in der URL Deines Blogs?</em></p>
<p><strong>Claus: </strong>Das bedeutet »Dienstleistungszentrum Cochem«, die Domain meines Betriebs, bisher, außer fürs Bloggen, noch ungenutzt.</p>
<p><em><strong>Ariane: </strong>Was ist so richtig gutes Zeugs und wo kaufst Du es am Liebsten ein?</em></p>
<p><strong>Claus: </strong>Richtig gutes Zeugs ist das, bei dem man die Handschrift des Erzeugers schmeckt und spürt. Niemals »billig«, immer preiswert. Im Idealfall kenne ich die Leute persönlich, beim Wein hab ich idealerweise schon mal mit dem Winzer einen getrunken.</p>
<p>Tja, die Beschaffung, das ist so ein heikles Thema. Am liebsten kaufe ich natürlich direkt beim Hersteller. Das ist aber häufig ein Zeitproblem. Am schwierigsten ist hier bei uns der Einkauf von jeglichem Grünzeug. Basics gibt’s bei mir aus dem Großhandel, ab und zu mal aus dem Discounter.  Fleisch nur vom Metzger .</p>
<p><em><strong>Ariane: </strong>Du bist Familienvater, Deine Kinder werden in Deinen Einträgen sehr oft von Dir erwähnt. Wie erziehst Du Deine Kinder aus kulinarischer Sicht?</em></p>
<p><strong>Claus: </strong>Meine Kinder erziehe ich kulinarisch nur indirekt, und zwar indem ich so bin wie ich bin. Die können in dem Bereich tun und lassen, was sie wollen. Mein Zeugs essen, selbst kochen oder zum Türken gehen.</p>
<p>Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich meine Spinnerei auf die Kids auswirkt. Alle fünf sind in der Lage, etwas Essbares auf den Tisch zu bekommen, teilweise echt verwegen, aber so war´s bei mir früher auch. Alle meine Kinder kennen Zutaten wie<em> Zitronengras, Raz el Hanout, Piment d´Espellete, Jakobsmuscheln</em>; aber auch die verschiedenen Kartoffelsorten oder die Mehltypisierung. Und das ohne Hauswirtschaftsunterricht. Vorleben, das isses!</p>
<p><em><strong>Ariane: </strong>In vielen deutschen Familien gibt es aus Zeitgründen keine festen, gemeinsamen Mahlzeiten. Stattdessen wird die Tiefkühlpizza stumm vorm Fernseher konsumiert, die Kinder lernen keine Basistechniken des Kochens und besitzen ungenügende Kenntnisse einer gesunden Ernährung. Wie stehst Du zu dieser Entwicklung und wie sollte Deiner Meinung nach gehandelt werden?</em></p>
<p><strong>Claus: </strong>Ja, das ist ne schlimme Entwicklung. Eine Patentlösung hab ich da auch nicht. Es kann sich nur von unter her ändern, von oben herab, mit irgendwelchen Programmen läuft da gar nix. Ich muß in dem Zusammenhang immer an das Scheitern Jamie Olivers bei der englischen Schulkantinenkampagne denken.</p>
<p>In Zeiten, in denen Plastik-Erdbeer-Joghurts erdbeeriger schmecken als jede noch so tolle Bio-Erdbeere aus dem eigenen Garten ist das alles sehr schwierig.</p>
<p>Seitdem meine Kinder laufen können, sind wir fast jedes Jahr mit dem Fußballverein oder nur mit befreundeten Vätern und deren Kids Zelten gefahren. Wir haben immer frisch gekocht, immer vom Feinsten, viel Gemüse, viel Salat, ganze Tiere (Fisch, Spanferkel vom Grill). Allen, wirklich allen Kids hat´s, nach anfänglichem Zögern, geschmeckt. Auch denen die sonst zur MacD-Fraktion gehören. Es ist nicht völlig hoffnungslos.</p>
<p><em><strong>Ariane: </strong>Warst Du schon immer kochverrückt oder gab es auch Zeiten, in denen Du Essen nicht so wichtig genommen hast? </em></p>
<p><strong>Claus: </strong>Essen und Trinken war für mich seit meiner Kindheit sehr wichtig.</p>
<p><em><strong>Ariane: </strong>Glaubst Du, dass Foodblogs im Hinblick auf die angesprochene Vorbildfunktion die kulinarische Welt verändert haben?</em></p>
<p><strong>Claus: </strong>Nein, ich glaube das nicht. Ich vermute, dass Foodblogs überwiegend von eh schon Infizierten gelesen werden. Zumindest die Post-Kommentare kommen nur aus der »Scene«.</p>
<p><em><strong>Ariane: </strong>Die Tendenz geht weg vom Print und hin zum Web. Trotzdem kommen immer mehr neue Kochbücher auf den Markt und gerade Foodblogger sind deren Käufer. Was können wiederum Kochbücher, was das Netz nicht kann?</em></p>
<p><strong>Claus: </strong>Ich besitze jede Menge Kochbücher und es kommen ständig neue hinzu. Ich »schmökere« darin, so wie andere in einem Krimi. Außerdem hole ich mir ständig neue Anregungen ohne die Rezepte nur stur nachzukochen. Es ist halt was anderes, ein Buch in der Hand zu halten als am PC zu hocken. Ich weiß nicht, ich kann´s nicht richtig beschreiben …</p>
<p><em><strong>Ariane: </strong>Ist das Kochen, Essen und darüber Schreiben bzw. Reden ein Ausgleich für Dich?</em></p>
<p><strong>Claus: </strong>Absolut. Und es macht noch immer tierisch viel Spaß.</p>
<p><em><strong>Ariane: </strong>Stell Dir vor, die <a href="http://www.kulinarische-momentaufnahmen.de/kaltmamsell/">Kaltmamsell</a> würde die Einladung eines Abendessens bei Familie Schlemmer annehmen. Wie stellst Du Dir den Abend vor und was würdet ihr gemeinsam kochen?</em></p>
<p><strong>Claus: </strong>TAPAS &#8211; in allen Variationen! Eine gewaltige Ladung gutes Zeugs in die Küche gestellt und dann: Kochen-Trinken-Essen-Reden-und wieder von vorn. Ich glaub, das würde der Kaltmamsell gefallen.</p>
<p><em><strong>Ariane: </strong>Claus, vielen Dank für das Interview!</em></p>
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		<title>Peppinella</title>
		<link>http://www.kulinarische-momentaufnahmen.de/peppinella/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 20:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ariane</dc:creator>
				<category><![CDATA[12 Foodblogger]]></category>
		<category><![CDATA[12 Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Hedonistin]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Low Budget Cooking]]></category>
		<category><![CDATA[Peppinella]]></category>
		<category><![CDATA[peppinella kocht dir was]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach langer Pause habe ich mit Freude wieder ein paar Einträge bei Peppinella gelesen – ein guter Anlass um endlich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langer Pause habe ich mit Freude wieder ein paar Einträge bei <a href="http://peppinella.blogspot.com/2008/03/uber-peppinella.html" target="_blank">Peppinella</a> gelesen – ein guter Anlass um endlich das schöne Interview mit ihr zu posten. Ich bin ihr immer noch dankbar, dass sie <a href="http://www.kulinarische-momentaufnahmen.de/about/">hier</a> trotz <a href="http://peppinella.blogspot.com/search?q=wasserschaden" target="_blank">Wasserschaden</a> und Hotel-Dauerphase mitgemacht hat. An dieser Stelle sage ich noch mal: Dankeschön, liebe Peppinella!</p>
<p><em><strong><em><strong>Ariane:</strong></em></strong> Welches kulinarische Schlüsselerlebnis bewog Dich, einen Blog zum Thema Kulinarik zu starten und wie bist Du generell auf Foodblogs aufmerksam geworden?</em><br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Peppinella: </strong>Ein kulinarisches Schlüsselerlebnis gibt es eigentlich gar nicht. Irgendwann mal suchte ich ein sizilianisches Rezept, ich weiß gar nicht mehr was es genau war. Nach ewigem Herumklicken wurde ich in einem italienischen Blog fündig. Von da an zappte ich mich regelmäßig durch alle möglichen Foodblogs. Schließlich waren auch deutschsprachige dabei. Irgendwann probierte ich es auch, scheiterte aber wochenlang an mir selbst und meiner schlechten Kamera.</p>
<p><em><strong><em><strong>Ariane:</strong></em></strong> In Deinen kulinarischen Geschichten steckt sehr viel Gefühl: Sie sind herzerwärmend, zum Lachen, manchmal auch ein bisschen traurig und zeigen, mit wieviel Leidenschaft Du Dich dem Thema Essen widmest. Woher kommt Deine Liebe zu gutem Essen und wann hast Du darüber hinaus Dein Talent für das Schreiben entdeckt?<br />
</em><strong></strong></p>
<p><strong>Peppinella:</strong> Die Liebe zum Essen entdeckte ich erst durch meine Schwiegermutter. Von ihr lernte ich erst richtig kochen (war eine harte Schule; das kann ich Dir sagen). Sie brachte mir, oft lautstark bei, wie aus einfachen, aber guten Produkten wunderbare Gerichte entstehen. Bevor ich Oma Peppinella’s Kochschule besuchte, verzog der Herr Peppinello öfter mal das Gesicht, ob meiner kulinarischen Kreationen, welche ich dann vor Wut mit Tränen würzte. Quintessenz: Die Liebe zum guten Essen kam durch das Verliebtsein in den Herrn Peppinello. Zwangsweise …</p>
<p>Ähm, das »Talent für´s Schreiben«, na ja. Ich schreibe, so wie ich rede. Frei Schnauze. Dabei schieße ich oft übers Ziel hinaus. Gewollt oder ungewollt. Ich weiß gar nicht, wie ich die Frage beantworten soll. Ich habe als Kind wohl schon gerne (haarstäubende!) Geschichten erzählt. In meinem Kopf werden dann aus Mücken Elefanten, und die schreibe ich auf. Klingt bescheuert, oder?</p>
<p><em><strong><em><strong>Ariane:</strong></em> </strong>Dein Familienleben ist oft ein Thema Deiner Geschichten. Wie stehen Herr Peppinello, Fräullein Peppinella und der kleine Peppinello zu Deinem Blog?<br />
</em><strong></strong></p>
<p><strong>Peppinella:</strong> Der kleine Peppinello ist noch zu klein, um zu wissen was ein Blog ist, oder wie das Internet funktioniert. Manchmal steht er neben mir, betrachtet die Fotos in einem Post und sagt dann so Sachen wie: »Booah, genau das Gleiche haben wir ja auch gestern gegessen … «</p>
<p>Das Fräulein Peppinella ist mit 14 Jahren zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um viele Gedanken darüber zu verschwenden, was Mutti so bloggt, findet es aber »irgendwie cool«.</p>
<p>Der Herr Peppinello war zunächst äußerst skeptisch, ob der Dinge, die ich da aus unseren vier Wänden preisgab. Mittlerweile hat sich das, aufgrund des großen Zuspruchs aber gelegt. Er ist bei »Peppinella« der eigentliche Star, ohne den wohl niemand den Blog überhaupt lesen würde. Sagt er. Er wartet insgeheim auf seinen eigenen Stern auf dem Walk-of-fame &#8230;</p>
<p><em><strong><em><strong>Ariane:</strong></em> </strong>Im Gegensatz zu mehreren Deiner eifrigen Kollegen bloggst Du eher selten. Wieso kommst Du so selten zum Schreiben oder anders gefragt, was macht Peppinella, wenn sie nicht gerade kocht oder bloggt?<br />
</em><strong></strong></p>
<p><strong>Peppinella:</strong> Ich bewundere die »Daily-Blogger«, wie zum Beispiel die unermüdliche Bolli von <a href="http://www.bolliskitchen.com/" target="_blank">Bolli’s Kitchen</a>, die super-organisierte Natalie aus der <a href="http://cucina-casalinga.blogspot.com/" target="_blank">Cucina Casalinga</a>, den (alle überstrahlenden) Robert von <a href="http://lamiacucina.wordpress.com/" target="_blank">Lamiacucina</a> und viele mehr.</p>
<p>Von allen weiß ich: Sie haben keine Kinder im Haus. Ich hingegen schon. In »wirklichen« Leben dreht sich bei mir ebenfalls alles um Essen und Trinken. Ich bin mit der Gastronomie aufgewachsen. Der Herr Peppinello und ich sind seit vielen Jahren in diesem Bereich tätig.</p>
<p><em><strong><em><strong>Ariane:</strong></em></strong> Du hast einen ganz besonderen Erzähl-Stil, sprichst Deine Leser immer persönlich an und gibst ihnen das Gefühl, live neben Dir am Herd zu stehen. Wie stellst Du Dir den »Peppinella kocht dir was«-Leser vor und warum glaubst Du werden Deine Geschichten und Rezepte so gerne gelesen?<br />
</em><strong></strong></p>
<p><strong>Peppinella:</strong> Du stellst vielleicht Fragen … Ich weiß es selbst nicht. Ich glaube nicht, dass meine Rezepte exorbitant sind. Eher traditionell. Viele lesen wohl wegen der »Home-Stories«. Ach Quatsch. Sie lesen nur wegen Herrn Peppinello (sagt er).</p>
<p><em><strong><em><strong>Ariane:</strong></em> </strong>Von Deinen Lesern wurdest Du in Kommentaren häufiger angeregt, ein Buch zu schreiben. Hast Du diesen Gedanken schon mal ernsthaft in Erwägung gezogen und wenn ja, welche Art von Buch würdest Du Dir vorstellen?</em></p>
<p><em></em><strong>Peppinella:</strong> Jaaa … (Die Kamera schwenkt in Großaufnahme auf die Bloggerin … Peppinella schaut zögernd in der Gegend herum) Sagen wir mal so: Möglich ist alles. Irgendwann. (Peppinella windet sich um die Antwort herum und schaut zu Boden.)</p>
<p><em><strong><em><strong>Ariane:</strong></em> </strong>Was macht aus Deiner Sicht ein gutes Kochbuch aus und welches ist Dein Liebstes?</em><br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Peppinella:</strong> Ich habe nicht viele Kochbücher. Ich habe ja meine Schwiegermutter &#8230;</p>
<p>Ich weiß nicht, wie ein gutes Kochbuch sein soll. Ich kann dir aber sagen, welche ich doof finde: Die mit dem Titel »Original Italienisch«, dann bleibt mir beim Durchblättern oft vor Entsetzen die Spucke weg.</p>
<p><em><strong><em><strong>Ariane:</strong></em> </strong>Jetzt ist Deine Phantasie gefragt: Wie würdest Du Dir einen gemeinsamen Abend mit der Hedonistin von »Low Budget Cooking« vorstellen? Würdet ihr zusammen kochen und wenn ja, wie würde das Menü aussehen?<br />
</em><strong></strong></p>
<p><strong>Peppinella:</strong> Die Hedonistin erzählt immer so schön, ich weiß gar nicht, ob wir beide zum Kochen kämen … vielleicht ein schnelles Tellerchen <em>Spaghetti al Sugo</em> und vorweg eine kleine Mozzarella. Damit wir schneller die Münder leer hätten … zum Reden.</p>
<p><em><strong>Ariane:</strong> Vielen Dank für das Interview!</em></p>
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		<title>Zuckersüße Weihnachten &#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 12:56:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ariane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gekocht]]></category>
		<category><![CDATA[Nachgekocht]]></category>
		<category><![CDATA[Apfel]]></category>
		<category><![CDATA[Bio-Orangenschale]]></category>
		<category><![CDATA[Bratäpfel]]></category>
		<category><![CDATA[Butter]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschmarrn]]></category>
		<category><![CDATA[Mandelstifte]]></category>
		<category><![CDATA[Orangensaft]]></category>
		<category><![CDATA[Quark]]></category>
		<category><![CDATA[Rosinen]]></category>
		<category><![CDATA[Rum]]></category>
		<category><![CDATA[Vanillemark]]></category>
		<category><![CDATA[Zimt]]></category>
		<category><![CDATA[Zucker]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wünsche Euch allen ein frohes Fest, schöne Momente mit den Liebsten und Zeit zum Entspannen und Genießen.
Zur Feier des Tages gibt es heute - ganz traditionell - Bratäpfel, damit zu Weihnachten auch kulinarisch alles rund läuft. Das Rezept ... ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wünsche Euch allen ein frohes Fest, schöne Momente mit den Liebsten und Zeit zum Entspannen und Genießen.</p>
<p>Zur Feier des Tages gibt es heute &#8211; ganz traditionell &#8211; Bratäpfel, damit zu Weihnachten auch kulinarisch alles rund läuft. Das Rezept kommt von Véronique Witzigmann, die Fotos dazu sind letztes Jahr für das <a href="http://www.kulinarische-momentaufnahmen.de/noch-ein-buch-kochen-ist-hipp/" target="_self">HiPP-Kochbuch</a> entstanden. Für diejenigen von Euch, die gerade kein Breigläschen zu Hand haben, habe ich das Rezept etwas abgewandelt.</p>
<p><strong>Zutaten für 2 Bratäpfel</strong></p>
<p>Für die Vanillesauce<br />
100 ml Sahne<br />
150 ml Milch<br />
1 TL Zucker<br />
3 Eigelb<br />
½ TL Speisestärke<br />
½ Vanilleschote</p>
<p>Für die Bratäpfel<br />
2 TL Rosinen<br />
2 TL Rum<br />
1½ gehäufte EL Quark<br />
1–2 Msp. Vanillemark<br />
1–2 Msp. fein geriebene Bio-Orangenschale<br />
1 TL Orangensaft<br />
1–2 TL Mandelstifte<br />
1 Eigelb<br />
1–2 Msp. Zimt<br />
½–1 EL Zucker<br />
2 große Äpfel (z.B. Topaz, Jonagold)<br />
2 walnussgroße Butterstücke</p>
<p><strong>Zubereitung</strong><br />
1. Rosinen etwa 2 Std. in 2 TL Rum einlegen.</p>
<p>2. Sahne und Milch mit Vanillemark aufkochen, dabei die ausgekratzte Vanilleschote mitkochen. Zucker, Eigelb und Stärke verrühren und das Ganze in die kochende Sahne bzw. Milch geben. Sorgfältig mit einem Schneebesen verrühren. Nochmals Aufkochen, durch ein feines Sieb gießen und abkühlen lassen.</p>
<p>3. Backofen auf 200 °C vorheizen.</p>
<p>4. Den Quark mit dem Vanillemark, der Orangenschale und dem -saft, den Mandelstiften, Rosinen und dem Eigelb sorgfältig verrühren. Mit Zimt und Zucker abschmecken.</p>
<p>5. Den Deckel der Äpfel abschneiden und mit einem Teelöffel oder Melonenausstecher aushöhlen. Dabei einen Rand von etwa ½ cm stehen lassen.</p>
<p>6. Die Äpfel in eine gebutterte Form stellen und mit der Quark-Masse füllen.</p>
<p>7. Den Deckel wieder aufsetzen und kreuzförmig einschneiden, jeweils ein walnussgroßes Butterstück auf den Deckel legen.</p>
<p>8. Etwa 15–20 Min. backen.</p>
<p>9. Heiß mit etwas Puderzucker und Vanillesauce servieren.</p>
<p>(Wer das Rezept wie vorgesehen nachkochen will, kann die Vanillesauce weglassen und fügt zur Quark-Masse einfach 1 Glas HiPP Kleine Mehlspeise Kaiserschmarrn in Apfelmus dazu.)</p>
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		<item>
		<title>Espresso-Schmetterlinge</title>
		<link>http://www.kulinarische-momentaufnahmen.de/espresso-schmetterlinge/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 13:27:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ariane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gekocht]]></category>
		<category><![CDATA[Butter]]></category>
		<category><![CDATA[Eigelb]]></category>
		<category><![CDATA[Espresso]]></category>
		<category><![CDATA[Espressoplätzchen]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffeebohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Kouvertüre]]></category>
		<category><![CDATA[Küchengötter]]></category>
		<category><![CDATA[Mehl]]></category>
		<category><![CDATA[Puderzucker]]></category>
		<category><![CDATA[Schmetterlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>

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		<description><![CDATA[Damit hier im Blog endlich weihnachtliche Stimmung einzieht,werden heute Plätzchen gebacken. Ich gebe zu, Schmetterlinge passen nicht wirklich zur Jahreszeit. Weil aber Frösche, Bambies, Katzen (mit und ohne Buckel), Gitarren und ein überdimensionaler Weihnachtsengel zur Auswahl standen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Damit hier im Blog endlich weihnachtliche Stimmung einzieht, werden heute Plätzchen gebacken. Ich gebe zu, Schmetterlinge passen nicht wirklich zur Jahreszeit. Weil aber Frösche, Bambies, Katzen (mit und ohne Buckel), Gitarren und ein überdimensionaler Weihnachtsengel zur Auswahl standen, habe ich dann doch lieber Schmetterlinge gebacken. Am Ende zählt der Geschmack!</p>
<p>Das Rezept habe ich bei <a href="http://www.kuechengoetter.de/rezepte/Kleingebaeck/Espressoplaetzchen-177096.html" target="_blank">küchengötter.de</a> gefunden. Wem Vanillekipferl (die ich persönlich liebe!), Zimtsterne oder Spekulatius zu den Ohren raushängen, dem sei hiermit geholfen: Espressoplätzchen sind an keine bestimmte Jahreszeit gebunden.</p>
<p><strong>Zutaten</strong><br />
100 g Zartbitterschokolade<br />
50 ml gekochter Espresso<br />
100 g Butter, zimmerwarm<br />
50 g Puderzucker<br />
1 Eigelb<br />
200 g Mehl<br />
50 g Zartbitterkuvertüre<br />
1e Handvoll Kaffeebohnen</p>
<p><strong>Zubereitung</strong><br />
1. Schokoladenstücke zusammen mit dem Espresso in einem Topf unter Rühren schmelzen lassen. In einer Schüssel 1 EL  von der Espresso-Schokoladen-Masse mit Butter, Puderzucker und Eigelb cremig rühren und mit Mehl zu einem glatten Teig verkneten. In Klarsichtfolie wickeln und 15 Min. in den Kühlschrank stellen. Restliche Schokolade abgedeckt stehen lassen.</p>
<p>2. Den Backofen auf 180° vorheizen. Den Teig zwischen Klarsichtfolie 3 mm dünn ausrollen und Plätzchen ausstechen oder Teig in schmale Rechtecke schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im Ofen (Mitte, Umluft 160°) 12–15 Min. backen. Erkalten lassen.</p>
<p>3. Espressoschokolade durchrühren, je 2 Plätzchen an der Unterseite damit bestreichen, aufeinandersetzen und nebeneinander legen.</p>
<p>4. Kuvertüre in Stücke hacken und im Wasserbad schmelzen. Flüssige Schokolade in einen Gefrierbeutel füllen, mit einem Zahnstocher ein kleines Loch einstechen, feine Linien auf die Plätzchen spritzen und Kaffeebohnen in die Mitte der Plätzchen setzen. Schokolade trocknen lassen, Plätzchen trocken aufbewahren.</p>
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		<item>
		<title>Hedonistin</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 18:23:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ariane</dc:creator>
				<category><![CDATA[12 Foodblogger]]></category>
		<category><![CDATA[12 Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Das Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Arme-Leute-Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Hedonistin]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Low Budget Cooking]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Low Budget Küche gilt die Devise "Lust am Genuss". Die Hedonistin hält dort ihre kulinarischen Momente, Eindrücke ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Ariane:</strong> Wie bist Du auf die Idee gekommen, Deinen Foodblog »Low Budget Cooking« ins Leben zu rufen und wieso hast Du Dich entschieden, unter dem Pseudonym »Hedonistin« zu schreiben?</em></p>
<p><strong>Hedonistin:</strong> Ach, das Bloggen an sich fing eigentlich schon vor Jahrzehnten an. Ich kochte mich damals viele geerbte Kochzeitschriftenjahrgänge rauf und runter. Aber wenn das Kind wünschte, »Mach doch mal wieder dieses Dings, was es vorletzten Sonntag gab, das war sooo lecker«, dann ging das meistens nicht, weil ich das Rezept nicht wieder fand. Wie sollte das unglückliche Kind so jemals eine Lieblingsspeise finden? Also fing ich an, Listen zu führen &#8211; Datum, Rezeptname, Quelle. Das klappte gut und ich zog´s durch, bis das Kind aus dem »Lieblingsdies und Lieblingsdas«-Alter raus war. Als vor einigen Jahren das Gespräch darauf kam, behauptete ich in Erinnerung an diese Listen, dass ich mich in den fünf Jahren &#8211; und vermutlich auch danach &#8211; beim Kochen kein einziges Mal wiederholt habe, außer auf ausdrücklichen Wunsch. Aber weil die Listen schon lang Altpapier waren, konnt ich´s nicht beweisen. Doof. Wenig später entdeckte ich das Medium Blog und dachte, das ist es &#8211; wie geschaffen für eine Kochliste oder ein Kochtagebuch, das ewig hält.<br />
Das Pseudonym &#8211; ich wollte einen Namen, der deutlich macht, dass der Blog trotz des Themas Arme-Leute-Küche keine trübsinnige Verzichtsveranstaltung ist. Aber viel Gedanken hab ich mir nicht gemacht &#8211; als ich anfing, hielt ich das Bloggen noch für eine ziemlich autistische Sache, die allenfalls zufällig LeserInnen findet.</p>
<p><em><strong>Ariane:</strong> Wie genau definierst Du Hedonismus in Bezug auf das Essen?</em></p>
<p><strong>Hedonistin:</strong> Ganz simpel: Lust am Genuss. Und das ist keine Frage des Geldes, nicht mal eine von Kochkenntnissen oder -fähigkeiten. Bloß eine von genügend innerer Gelassenheit, um einzelne Momente, Eindrücke und Empfindungen im Wortsinne auszukosten.</p>
<p><em><strong>Ariane:</strong> Sind Deine Leser nicht neugierig auf Deine wahre Identität? Wie oft wirst Du darauf angesprochen oder anders gefragt, gab es auch Momente, in denen Du Dein wahres Ich gerne preisgegeben hättest?</em></p>
<p><strong>Hedonisten:</strong> Ganz selten mal wird in Mails nach meinem Vornamen gefragt. Anonymität wird im Internet meinem Eindruck nach ganz selbstverständlich akzeptiert. Und umgekehrt war ich noch nie in Versuchung, diese Anonymität aufzugeben: So kann ich einfach drauflos schreiben und, wenn mir danach ist, auch Persönliches erzählen, ohne die innere Zensurbehörde einzuschalten.</p>
<p><em><strong>Ariane: </strong>Gibt es eine kulinarische Kindheitserinnerung, die Dich besonders geprägt hat und die man als Hinweis auf Deine Leidenschaften, Schreiben und Essen, deuten kann?</em></p>
<p><strong>Hedonisten:</strong> Erstaunlicherweise &#8211; angesichts meiner heutigen Abneigung  gegen Nüsse aller Art &#8211; hat sich ein Mandelpudding als prägend erwiesen. Den bekam ich eines Tages bei einer Nachbarin, die mich ruhigstellen wollte, während sie mit meiner Mutter quatschte. Bei uns zuhaus gab´s immer nur Vanille- oder Schokopudding. Überhaupt war das Repertoire eng begrenzt, obwohl meine Mutter leidenschaftlich gern kochte &#8211; aber sie war mit einem Mann verheiratet, der viel auf die »Was der Bauer nicht kennt &#8230;« &#8211; Regel gab.<br />
Und dieser nachbarliche Mandelpudding, ein schlichtes Tütenprodukt, war eine Art Erweckungserlebnis für mich: Es gibt noch eine andere Essenswelt als die, die ich kenne, größer, bunter und superlecker. Ich will mehr davon!<br />
Würde die Hedonistin im wahren Leben die gleichen Dinge schreiben, oder schlüpft sie beim Bloggen in eine Art Rolle?<br />
Das Bloggen ist Teil meines wahren Lebens. Ich verbiege mich nicht und was ich erzähle, ist nicht fiktional. Aber natürlich, seit LBC LeserInnen hat, ist die Frage der Außenwirkung schon im Hinterkopfpräsent &#8211; wie bei jeder anderen sozialen Rolle, die ich einnehme. Insofern gibt´s vielleicht ein bisschen&#8230; sagen wir: Vorzüge unterstreichendes Make-up, aber keine verfremdenden Masken.</p>
<p><em><strong>Ariane:</strong> Der erste Post bei »Low Budget Cooking« – was für ein Gefühl war das für Dich und wie hat sich Dein Blog seitdem gewandelt? Welche Auswirkungen hatte das Bloggen auf Dein eigenes Kochen und Essverhalten?</em></p>
<p><strong>Hedonistin:</strong> Der erste Eintrag war ziemlich aufregend: neues Medium, unbekannte Software, hoffentlich mach ich nix falsch, und wie wird das aussehen? Das vorgegebene Layout hat mich ganz kirre gemacht &#8211; ich bin ein bisschen ein Kontrollfreak &#8211; und es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich durchschaut hatte, wie ich das auch bis in Details hinein nach meinen Vorstellungen (um-)gestalten kann.<br />
Anfangs hatte ich auch keine Fotos, aber dann entdeckte ich andere Blogs und die meisten waren bebildert. Das gefiel mir sehr gut, das wollte ich auch. Insofern war die bedeutendste Auswirkung des Foodblogs, dass ich das Fotografieren als Hobby für mich entdeckt habe. Mein Kochverhalten hat der Blog eigentlich nicht beeinflusst &#8211; aber das Essen: Ich hab mich an bestenfalls lauwarme Mahlzeiten gewöhnt, schließlich muss erst mal fotografiert werden, und das dauert, wenn Frau blutige Anfängerin ist.<br />
Welches sind Deine liebsten gebloggten Rezepte und unter welchen Aspekten wählst Du sie für Deinen Blog aus?<br />
Ist das die Frage nach dem Lieblingsrezept? Ich habe keins, eher Phasen, wo ich bestimmte Sachen lieber esse als andere, aber mehr auf Zutaten bezogen, nicht auf Zubereitungen. Gebloggte Lieblingsrezepte wären solche, wo es mir gelänge, mit Fotos und Text wirklich Appetit zu machen, eine Ahnung von Geschmack, Duft, Aroma rüberzubringen, den Wunsch zu wecken, in den Monitor zu kriechen und das jetzt sofort zu essen &#8211; aber da klaffen Anspruch und Können, vor allem fotografisch, noch zu weit auseinander. Die Auswahl für den Blog ist einfach: ohne wenigstens halbwegs akzeptables  Foto kein Eintrag. Ausnahmen bestätigen diese Regel.</p>
<p><em><strong>Ariane:</strong> Gibt es einen besonderen Grund für den englischen Namen Deines Blogs? Wie kamst Du auf die Idee den Aspekt Kochen mit begrenztem Budget als Thema aufzugreifen?</em></p>
<p><strong>Hedonistin: </strong>Das Thema war klar &#8211; das ist eben mein Kochalltag. Vom Namen her war meine erste Idee »Arme-Leute-Küche«, aber das klang mir zu negativ, zu sehr nach Verzicht und nach Wassersuppe mit Kartoffelschalen. Ich wollte einen relativ kurzen, klaren und neutralen Namen &#8211; dass ich überhaupt einen brauchte, merkte ich erst während der Registrierungsprozedur, da war keine Zeit für langes Brainstorming. Als mir LBC in den Sinn kam, tippte ich das hin &#8211; und gedachte, es beizeiten gegen einen hübscheren Namenauszutauschen. Aber wie das mit Provisorien so ist &#8230;</p>
<p><em><strong>Ariane:</strong> In Deutschland achten die Verbraucher zuerst auf den Preis, danach erst wird die Qualität der Lebensmittel in Betracht gezogen. Unterscheidet sich die Mentalität der Kunden in Österreich von der deutschen?</em></p>
<p><strong>Hedonisten:</strong> Das ist doch keine Mentalitätsfrage. Dass, wie so gern argumentiert wird, heute im Durchschnitt 12% des Haushaltseinkommens für Lebensmittel aufgewendet werden, während es etwa in den frühen 50ern noch üppige 40% waren, oder immer noch 25% in den frühen 70ern, ist ja bloß die halbe Wahrheit: Schließlich ist die Differenz nicht frei verfügbar &#8211; denn andere Kosten, etwa fürs Wohnen, sind deutlich gestiegen, andere Ausgaben sind dazugekommen. Wer hatte in der Nachkriegsdekade ein Auto? Damals war das Luxus, heute ist´s normaler Lebensstandard. Entsprechend hat sich der Anteil der Fixkosten verschoben. Und von dem, was nach Abzug der Fixkosten bleibt, ist der Bereich Lebensmittel eben jener, wo noch am ehesten gespart werden kann. Und das ist nicht nur in den untersten Einkommensschichten oft genug nötig. Wenn die Miete eine satte Erhöhung erfährt, Versicherungen teurer werden, Energiekosten steigen, was auch immer: Sollen die Leute dann ihren allgemeinen Lebensstandard senken &#8211; wofür es bei Niedrigsteinkommen eh so gut wie keinen Spielraum gibt -, um sich im Zweifel weiterhin die Bio-Spaghetti um fünffünfzig das Kilo leisten zu können? Wer dafür gern das Zeitungsabo kündigt, nicht mehr ins Kino geht oder vom Auto aufs Fahrrad umsteigt: für diejenigen passt das dann. Aber als allgemeine moralische Forderung halte ich das für ziemlich arrogant und auch als Ausdruck von kulinarischem Kulturpessimismus ist´s unangebracht. Denn ungeachtet aller Probleme, die die (agrar-)industrielle Lebensmittelproduktion in Kombination mit weltweitem Handel verursacht &#8211; und es ist mir bewusst, dass das gewaltige Probleme sind -, bleibt doch das Faktum, dass es hierzulande noch nie ein so buntes, vielfältiges und, ja, im Schnitt auch qualitativ ausgezeichnetes Lebensmittelangebot gab wie heute. Und das wird geschätzt und nachgefragt &#8211; in jedem Preissegment. Es ist ja, obwohl die Frage anderes suggeriert, beileibe nicht so, dass die KonsumentInnen mehrheitlich MasochistInnen sind, denen es völlig egal ist, was sie essen, solange es nur nicht viel kostet. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass die meisten Menschen schmackhaftes Essen auf ihren Tellern finden wollen &#8211; wobei Geschmack natürlich eine höchst subjektive Sache ist -, und dass sie folglich versuchen, das jeweils Beste zu kriegen, das im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten liegt.</p>
<p><em><strong>Ariane:</strong> Ein anderes Thema, welches &#8220;Low Budget Cooking&#8221; ausmacht, sind die vegetarischen Rezepte. Was liegt Dir dabei besonders am Herzen?</em></p>
<p><strong>Hedonistin:</strong> Nun ja, ganz vegetarisch ist LBC nicht, Fisch gibts ja gelegentlich. Ich bin aber keine Missionarin der (beinahe) vegetarischen Ernährung. Ich finds im Gegenteil ziemlich irritierend, wie ideologiebehaftet Essen in unserem Kulturkreis ist. Die meisten Nicht-VegetarierInnen essen ja auch nicht bei jeder Mahlzeit Fleisch, und vermutlich haben die meisten von ihnen auch eine Liste von Lebensmitteln, die sie partout nicht mögen und niemals essen würden. Bei sich selbst finden sie das ganz normal &#8211; warum ist es dann so schwer, andere Ernährungsgewohnheiten, Vorlieben und Abneigungen bis hin zu Nahrungsmitteltabus zu akzeptieren? Der Mensch ist zweifellos ein Omnivore &#8211; aber dass er alles essen kann, heißt ja noch lange nicht, dass er auch alles essen muss. Was mir am Herzen liegt, ist also die Bereitschaft, andere Leute auch in kulinarischer Hinsicht nach ihrer Fasson selig werden zu lassen &#8211; vegetarisch, vegan, makrobiotisch, mit Steinzeit- oder Glyxdiät, mit Junk- oder Slowfood, egal -, statt die Küche zum Schlachtfeld eines Kulturkampfs zu machen. Kulinarische KreuzritterInnen sind mir ein bisschen unheimlich.</p>
<p><em><strong>Ariane:</strong> Welche Foodblogs liest Du regelmäßig und was braucht ein Foodblog um Dein Interesse zu wecken?</em></p>
<p><strong>Hedonisten:</strong> Alle, die in deinem Projekt vertreten sind &#8211; und noch viele, viele mehr. Ob ich einen Blog regelmäßig verfolge, ist zunächst eine Frage der Lesbarkeit, also rein optisch: Wenn sich die Posts in einem unübersichtlichen Layout verstecken und/oder alle paar Zeilen von Werbung unterbrochen werden, schreckt mich das eher ab. Tolle Fotos sprechen mich sehr an &#8211; manche Blogs hab ich nur deshalb abonniert -, sind mir aber weniger wichtig als die Texte: Die sind eigentlich das Hauptkriterium für mich. An puren Rezepten leide ich keinen Mangel, allein in meinen Kochbüchern hab ich mehr Reizvolles markiert, als ich in diesem Leben jemals nachkochen kann. Das Schöne an Foodblogs ist aber doch, dass sie &#8211; idealerweise &#8211; nicht nur den Blick in fremde Kochtöpfe bieten, sondern auch in die zugehörigen Küchen und Esszimmer. Dass sie also auch ein bisschen Stimmung und Atmosphäre vermitteln und ich als Leserin andere Herangehensweisen, Koch- und Essgewohnheiten kennen lernen und dank der sehr subjektiven und persönlichen Präsentation auch ein bisschen miterleben kann. Das finde ich mindestens ebenso inspirierend wie neue Rezepte.</p>
<p><em><strong>Ariane:</strong> Wie würdest Du Dir eine Einladung zum Essen bei Familie Peppinello vorstellen und was würdest Du als Nachspeise mitbringen?</em></p>
<p><strong>Hedonistin:</strong> Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass Peppinella zu einem Potluck-Dinner einladen würde. :-) Aber wenn, dann ausgerechnet das Dessert mitbringen zu sollen &#8211; herrje, das müsste gut vorzubereiten und problemlos zu transportieren sein. Außer den ewigen Schichtdesserts, die bei solchen Gelegenheiten &#8211; ich sage nur: Schulveranstaltungen mit Buffet- angeboten werden, bleibt da eigentlich nur Kuchen oder Kleingebäck. Und ich würde mich hüten, Letzteres mitzubringen, schließlich hoffe ich, zum Espresso Peppinellas unglaubliche »Sfogliatelle riccie« knuspern zu dürfen. Würde sie die backen, wenn sie wüsste, dass ich mit Kuchen komme?<br />
Andererseits weiß ich aus Peppinellas Blog, dass die Peppinellos Süßes lieben, Peppinella es aber nicht so gern zubereitet: klebrig, aufwändig &#8211; und dann in Windeseile verputzt. Ich würde also mit allergrößtem Vergnügen Peppinella in der Küche Gesellschaft leisten und je nach Gusto der Anwesenden &#8211; fruchtig? schokoladig? heiß? kalt? cremig? knusprig? &#8211; das Dessert zubereiten. Naja, eher wohl planlos und spontan improvisieren, wie‘s meine Art ist, und dabei heimlich beten, dass ich keinen Murks fabriziere und mit Schimpf und Schande vom Tisch gejagt werde.</p>
<p><strong>Ariane:</strong> Vielen Dank für das Interview!</p>
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		<title>Insalata di Polpo &#8211; Peppinella kocht Dir was</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 20:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ariane</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja ich weiß, eigentlich wäre an dieser Stelle ein Gänsebraten mit Klößen angebracht. Morgen ist der 1. Dezember, Weihnachten steht vor der Tür &#8230; ich kann´s kaum noch erwarten und verdränge jetzt einfach mal, dass ich noch so gar nicht vorweihnachtlich gestimmt bin. Deswegen gibt es hier heute ein Gericht von <a href="http://peppinella.blogspot.com/2008/03/uber-peppinella.html" target="_blank">Peppinella</a>, dass sie den Peppinellos zu Ostern aufgetischt hat: <a href="http://peppinella.blogspot.com/2009/04/il-venerdi-santo-karfreitag-bis-mittags.html" target="_blank">Insalata di Polpo</a>. Das passt wunderbar, ich habe nämlich eben entdeckt, dass sie nach langer Abwesenheit endlich mal wieder <a href="http://peppinella.blogspot.com/" target="_blank">gebloggt</a> hat. Heuschreckenkrebse gibt es bei mir heute nicht, dafür aber Tintenfisch. Let´s go:</p>
<p><strong>Zutaten</strong><br />
1,5 kg Tintenfisch (Polpo)<br />
Zitronensaft<br />
Olivenöl<br />
1–2 Knoblauchzehen, fein geschnitten<br />
Salz und Pfeffer<br />
Glatte Petersilie, gehackt<br />
etwas Fenchel, in Würfel geschnitten sowie Fenchelgrün</p>
<p>1. Polpo mit dem Fleischklopfer bearbeiten und in einem großen Topf ca. eine Stunde kochen. Aus dem Topf nehmen und abkühlen lassen.</p>
<p>2. Kopf und Knochen entfernen, die Arme und den leeren Tintensack in Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben.</p>
<p>3. Zitronensaft, Olivenöl, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Petersilie und Fenchel dazu geben, vermengen und im Kühlschrank gut durchziehen lassen. Buon appetito!</p>
<p>Das war´s, soeben habe ich das letzte Rezept verbloggt, dass ich im Zuge meiner <a href="http://www.kulinarische-momentaufnahmen.de/about/" target="_blank">Diplomarbeit</a> für dieses Projekt nachgekocht habe. Aber das ist nur die halbe Wahrheit: Ursprünglich habe ich nämlich doppelt so viele  Rezepte vom den teilnehmenden <a href="http://www.kulinarische-momentaufnahmen.de/interviews/" target="_blank">Foodblog-Autoren</a> bekommen. Aus Zeitmangel musste ich mich leider auf Hälfte der Gerichte beschränken. Weil ich diesen Blog hier aber gerne weiterführen möchte (und das ja mittlerweile auch unabhängig von diesem Projekt tue), möchte ich die anderen Rezepte peu à peu nachkochen und verbloggen. Darunter sind z.B. <a href="http://Antsinp.antville.org/stories/1767247/" target="_blank">hausgemachte Bratwürste</a> von <a href="http://nutriculinary.com/" target="_blank">Stevan Paul</a>, vor deren Zubereitung ich sehr viel Respekt habe, gleichzeitig bin ich aber auch unglaublich gespannt darauf.</p>
<p>Auch wenn die Weihnachtsstimmung noch auf sich warten lässt, für das nächste Jahr habe schon genügend gute Vorsätze :)</p>
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