Kulinarische Momentaufnahmen
Dienstag, 9. August 2011 - von Ariane

Rezepte mit Holunder

Seitdem ich im Garten meiner Eltern die üppig behangenen Holundersträucher entdeckt habe, kribbelt es mir in den Fingern. Ein paar Tage haben sie noch Zeit zum Reifen, bis dahin muss ich wissen wie und zu was ich die Früchte verarbeite. Nach langem hin und her überlegen ist mir eingefallen Euch zu fragen: Was sind Eure liebsten Holunder-Rezepte? Holundersirup, Holundermarmelade oder doch lieber Holunderchutney? Etwas Gebackenes mit Holunder fänd ich auch großartig- ein Holunderkuchen vielleicht? Ich freue mich über Eure Vorschläge und Inspirationshilfen!

Kommentare

  1. Eline - 9. August 2011 um 18:38 Uhr

    hollersorbet
    hollersauce zu kalbsleber
    hollerroester zu topfenknoedeln

  2. katha - 9. August 2011 um 20:42 Uhr

    hollerröster! in unserem wildpflanzen-buch haben wir auch noch hollerbeerenessig, hollergelee,… ;-)

  3. Ariane - 10. August 2011 um 06:50 Uhr

    Eline: Das Hollersorbet werde ich machen: http://kuechentanz.blogspot.com/2009/09/hollerroster-sorbet.html, wobei Deine Topfenknödel mit Hollerröster momentan besser zum nicht vorhandenen deutschen Sommer passen. Danke! Wie sieht eigentlich der Sommer bei Euch in Österreich aus?

    Katha: Prima Idee, da habe ich gestern auch schon dran gedacht. Ich schreib Dir ne Mail. Gibt´s das Buch eigentlich auch als App für Smartphones? Dann kann ich nämlich endlich mal die Funktionen meines neuen Handy´s auskosten, bisher hatte ich immer noch eins mit dem mal wirklich nur telefonieren konnte ;-)

  4. Ariane - 10. August 2011 um 06:54 Uhr

    Warum wird Holunder im Deutschen denn eigentlich mit einem L geschrieben? Ausgesprochen wird es doch eigentlich wie Hollunder und bei Euch in Österreich heißt es auch Holler. Eigenartig…

  5. Eline - 10. August 2011 um 08:45 Uhr

    Unser Sommer ist ebenso von Spätherbst durchwachsen wie eurer ;-)für mich ist er trotzdem einer der schönten, weil ich ihn überwiegend an einem heimischen see verbringe und auf meine alten tage endlich so richtig kraulen auf längere distanzen lerne. Ich würde Hollunder mit 2 l schreiben. „so ein Holler“ heisst bei uns „so ein Unsinn“, wir sagen aber auch: „so ein Topfen“ – das heisst das Gleiche. wahrscheinlich sind deswegen Topfen und Holler so ein schönes Paar.

  6. Ti saluto Ticino - 10. August 2011 um 16:47 Uhr

    Ich habe es zwar noch nicht verbloggt (sollte ich vielleicht mal tun), kann es aber wärmstens empfehlen: Holundersauce zu gebratener Entenbrust: Holundersaft und Portwein zu gleichen Teilen mit etwas dunklem Fond und ein paar Wachholderbeeren einreduzieren lassen, anschliessend die Wachholderbeeren entfernen, salzen, pfeffern und mit ein paar Stückchen von eiskalter Butter aufmixen, köstlich!

  7. Ariane - 10. August 2011 um 19:56 Uhr

    Eline: Hört sich schön an, wer braucht da noch Sonne? ;-)
    Zu den L´s im Holunder: Ich hab mal im Duden nachgesehen, da steht´s mit einem L. So ein Holler! Ich find´s mit zwei L viel schöner.

    Ti saluto Ticino : Dann musst Du es unbedingt mal verbloggen, es hört sich nämlich köstlich an. Danke!

  8. Berliner Food Piraten - 13. August 2011 um 15:23 Uhr

    Ich mach am liebsten Holunderbeeren -Sirup den mit Mineralwasser für die Kids und mit Prosecco für die Ladys. Mit und ohne Eis

Im Oktober 2013 ist mein Buch »Foodblogs und ihre besten Rezepte« im Hädecke Verlag erschienen.



Gourmand World Cookbook Award Winner 2014 for Germany. Category »Blog«.



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